Arganöl für Haut und Haar

Arganöl

Warum du das kostbare Öl in deine Beauty-Routine einbauen solltest

Arganöl in Flasche

Arganöl ist ein echtes Allround-Heil- und Pflegemittel, das ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen bietet. Männer sowie Frauen setzen es ein bei:

  • der Hautpflege

  • der Gesichtspflege

  • als Haarkur

  • als Nahrungszusatz

Ähnlich wie Kokos- oder Leinsamenöl wird Arganöl aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe, Vitamine und Fettsäuren geschätzt. Doch wie zuverlässig wirkt es wirklich und welche Pflege-Methoden versprechen Erfolg? Diesen Fragen sind wir in den folgenden Abschnitten nachgegangen.

wertvolle Inhalte

Was ist Arganöl überhaupt?

Arganöl ist eine spezielle Ölsorte, die aus der Argannuss gewonnen wird. Arganbäume wachsen mittlerweile nur noch im Südwesten Marokkos – das macht das Öl selten und kostbar. Entsprechend kostspielig kann es sein, eine Flasche des hochwertigen Naturprodukts zu erwerben. Im Schnitt zahlst du für 100 ml Arganöl zwischen 8 und 12 Euro.

Der Kostenaufwand kann sich aber durchaus lohnen, das Öl verfügt nämlich über eine ganze Reihevon Vorzügen. Allgemein enthält es viele wichtige Inhalts- und Wirkstoffe, die deiner Gesundheit förderlich sind. So besteht es bis zu 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren, welche wichtig für deinen Körper sind. Hinzu kommen:

    Wichtige Inhaltsstoffe:

  • Antioxidantien
  • Vitamin E
  • Spinasterol
  • Schottenol

Diese Stoffe wirken in verschiedensten Bereichen. Spinasterol und Schottensol reduzieren beispielsweise das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Bei diesen Inhaltsstoffen handelt es sich um sogenannte Sterole, also oragnisch-chemische Verbindungen, die in vielen Pflanzen vorkommen. Besonders hohe Konzentrationen sind in Spinat enthalten. Spinasterol und Schottensol im Verbund senken den Blutdruck, reduzieren Magen- sowie Darmbeschwerden, vermindern Hauterkrankungen und Unreinheiten, kräftigen die Haare und vieles mehr.

Haben wir dein Interesse geweckt? In den folgenden Abschnitten erklären wir dir detailliert, wie du Arganöl anwendest.

Arganöl mit Früchten

viele Möglichkeiten

Die Haare mit Arganöl pflegen

Wie bereits angemerkt, kannst du Arganöl als Haarkur benutzen, um dein Kopfhaar zu pflegen. Letzteres profitiert in erster Linie von den enthaltenen Linolsäuren. Diese machen dein Haar geschmeidig und schützen es vor Schäden. Auch das Haarwachstum wird stimuliert und somit Haarausfall durch Arganöl vorgebeugt.

  • Das Öl wirkt am besten, wenn du dein Haar vorher anfeuchtest. Verteile einfach einige Tropfen auf deiner Handfläche und verreibe sie, um das Öl anzuwärmen. Dann massierst du es gleichmäßig in deine Spitzen und Längen ein. Klagst du über trockenes Haar, kannst du das reine Arganöl außerdem als Overnight-Kur verwenden. Verteile es vor dem Schlafengehen in deinem Haar. Über Nacht kann es dann seine wohltuende Wirkung entfalten. Am Morgen solltest du das Öl dann gründlich auswaschen.
    Auch als Pflege-Lotion gegen trockene Kopfhaut kann Arganöl behilflich sein, da es die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Trage einfach etwas Öl auf und massiere es etwa fünf Minuten lang ein. Danach lässt du die Substanz eine Stunde lang einwirken und spülst sie anschließend gründlich aus – fertig!

Das Gesicht mit Arganöl pflegen

Besonders gut eignet sich Arganöl für die Hautpflege im Gesicht. Dank der enthaltenen Antioxidantien wirkt es den sogenannten „freien Radikalen“ – aggressiven Kleinstpartikeln – entgegen, die die Haut altern lassen.

Ein Geheimtipp: Solltest du zu unreiner Haut neigen, kann Arganöl behilflich sein. Die ungesättigten Fettsäuren dringen nämlich tief in deine Haut ein und bilden unter der Oberfläche eine Art Schutzmantel gegen Fett sowie Talg. So kann Arganöl deine Haut gegen Pickel schützen.

  • Benutze das Öl nach der Gesichtsreinigung am Abend. Du verreibst dabei einige Tropfen zwischen deinen Fingern und verteilst die Flüssigkeit anschließend im Gesicht. Lass Sie am besten über Nacht einwirken.

Arganöl für die Haut an Beinen und Bauch

Nicht nur für Gesicht und Haare wirkt Arganöl wohltuend – auch andere Hautpartien profitieren von dessen Wirkstoffen. Beispielsweise kommt es bei Frauen an Bauch und Beinen schnell zu Dehnungsstreifen, Narben oder Cellulite. Hier kann Arganöl helfen, da es dafür sorgt, dass die Haut an Spannkraft und Elastizität gewinnen kann.

  • Trockne dich nach dem Duschen nur leicht ab, sodass deine Haut noch feucht ist, wenn du das Öl aufträgst. Dabei massierst du es mit kreisenden Bewegungen sanft ein.

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Arganöl zur Nagel-Pflege

Besonders hübsch in Verbindung mit heller Haut wirken asch-, weiß oder platinblonde Töne. Diese Farben lassen die Haut strahlen, von gelblichem Blond solltest du aber die Finger lassen. Dieser Farbton kann nämlich Hautunreinheiten oder Rötungen betonen. Durch die Verbindung des hellen

Deine Fingernägel wirken spröde und brüchig? Dann solltest du Arganöl in deine Handpflege-Routine einbauen. Da es feuchtigkeitsspendend wirkt und den natürlichen Ölfilm der Haut erneuert, kann es gleichzeitig auch deine Fingernägel kräftigen.

Anwendung:
Gib ein paar Tropfen Arganöl auf deine Nägel und die Nagelhaut, massiere es ein und lass es anschließend über Nacht einwirken.

Arganöl beim Kochen

Last but not least: Arganöl eignet sich auch hervorragend als Zusatz im Essen. Das nussig schmeckende Öl gibt Gerichten eine spezielle, exotische Note. Traditionell wird es in Marokko verwendet, um Couscous zu kochen. Du kannst es aber auch einfach als Dressing – anstatt Olivenöl – für deinen Salat benutzen. Auf diese Weise gehst du sicher, dass du deinen täglichen Bedarf an ungesättigten Fettsäuren deckst.

Wichtig: Du solltest grundsätzlich immer nur kaltgepresstes Arganöl verwenden. Bei der gerösteten Variante fehlen nämlich viele der wichtigen Inhaltsstoffe, die das Öl ausmachen.

Wie zuverlässig wirkt Arganöl?

Arganöl Kosmetik ist sehr verträglich. Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Das liegt unter anderem daran, dass das Öl nicht durch Giftstoffe oder Nahrungszusätze „verunreinigt“ ist. Es ist nämlich ein reines Naturprodukt. Möglich ist allerdings, dass deine Haut gereizt auf die Säuren im Öl reagiert. Du solltest daher zu Anfang nur geringe Mengen der Flüssigkeit verwenden, um zu testen, ob du sie verträgst. Falls du allergisch auf Nüsse reagierst, solltest du besondere Vorsicht walten lassen!

Bei der Frage, ob der „Hype“ um Arganöl gerechtfertigt ist, scheiden sich die Geister. Viele Wissenschaftler stehen dem Trend eher skeptisch gegenüber. Das liegt daran, dass sich das marokkanische Arganöl – was seine Wirkstoffe angeht – kaum von anderen Ölsorten wie Olivenöl oder Weizenkeimöl unterscheidet. Tatsächlich enthalten Letztere die angepriesenen Inhaltsstoffe teilweise in höheren Konzentrationen.

Olivenöl beinhaltet beispielsweise deutlich mehr Ölsäure und in Weizenkeimöl findet sich ein höherer Vitamin-E-Anteil. Dafür ist Arganöl allerdings mit Abstand die teuerste Ölsorte der Welt.

Arganöl in Flasche

Wenn du also erwartest, dass Arganöl im Vergleich zu anderen Pflegeprodukten Wunder wirkt, wirst du höchstwahrscheinlich enttäuscht. Nichtsdestotrotz ist es gesund und kann bei verschiedensten Beschwerden zur Besserung beitragen. Falls dir der Einkaufspreis also nicht zu hoch ist und du vom Produkt überzeugt bist, spricht nichts dagegen, das Öl zu verwenden.

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