Beauty ABC

Hyaluron, Vitamin C oder AHA – es gibt mittlerweile so viele Beauty-Inhaltsstoffe auf dem Markt und jedes Jahr kommen neue Heroes dazu. Wer soll da noch durchblicken? Wir wissen nicht, wie es dir ging, aber im letzten Jahr hat sich nicht nur unser Zuhause zum Office verwandelt, sondern auch unser Badezimmer in ein Beauty-Home-Spa. Inzwischen haben wir wohl alle unsere festen Self-Care-Rituale, doch mit der neu entdeckten Leidenschaft fallen immer häufiger Namen von Inhaltsstoffen, die wir nur schwer aussprechen können. Wer kein Expert*innenwissen in Bio-Chemie hat, der fragt sich: Wofür ist das eigentlich gut und brauche ich das wirklich? Wir haben uns die vier beliebtesten Pflegestoffe angeschaut und erklären dir, was sie genau können.

A wie Azealinsäure
A wie Azealinsäure

Die Azelainsäure wird vor allem zur Behandlung von Akne eingesetzt. Bei einer Konzentration bis zu 10 Prozent kann diese bedenkenlos in die Gesichtspflege-Routine aufgenommen werden – alles darüber ist verschreibungspflichtig und sollte mit einem Dermatologen besprochen werden.

Azelainsäure mit einer 10-prozentigen Konzentration wirkt als mildes Enzympeeling der Verhornung der Haut entgegen und hilft vor allem dabei, Pickelmale und Pigmentflecken zu mildern und die Entstehung neuer zu vermeiden. Bei regelmäßiger Anwendung sorgt sie für ein geschmeidiges und feineres Hautbild.

G wie Glycerin

Glycerin ist ein mehrwertiger Alkohol und gilt in Fachkreisen als Pflege-Wundermittel, dabei wird es als ultimativer Feuchtigkeitsspender eingesetzt. Bei regelmäßiger Anwendung hilft Glycerin nicht nur die Haut reichhaltig mit Feuchtigkeit zu versorgen, sondern auch die Elastizität der Haut zu erhöhen und sie vor dem Austrocknen zu schützen. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist dies absolut notwendig. Damit Glycerin seine volle Wirkung zeigt, sollte die Konzentration nicht höher als 10 Prozent liegen und immer in Verbindung mit einer Creme-Emulsion erfolgen.

N wie Niacinamid

Niacinamid ist ein Vitamin und auch als Vitamin B3 bekannt. In der Hautpflege gilt Niacinamid als Alleskönner, unter anderem werden größere Poren gemindert und das Hautbild verfeinert.

Die Kollagen- und Ceramid-Produktion wird durch die Anwendung von Niacinamid angeregt, die Elastizität der Haut und die natürliche Hautbarriere werden gestärkt. Das Vitamin lässt sich hervorragend mit anderen Pflegestoffen mischen und ist täglich anwendbar.

N wie Niacinamid
S wie SPF

SPF steht für “sun protection factor”, damit ist der Lichtschutzfaktor gemeint, der die Haut für einen kurzen Zeitraum vor gefährlichen UV-Strahlen schützt. Zu viel Sonne ohne Schutz kann Pigmentflecken, eine schnellere Hautalterung und Akne auslösen oder sogar Hautkrebs verursachen. Wichtig zu wissen ist, dass Produkte mit Lichtschutzfaktor täglich zum Einsatz kommen sollten. Je nachdem, welche Jahreszeit oder in welcher Umgebung man lebt, variiert die Höhe des SPFs. Empfohlen wird ein täglicher Schutz von mindestens 30 SPF, aufgetragen wird die Sonnencreme am besten nach der Gesichtspflege und noch vor dem Make-up.


Öl Textur

Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten

Erfahre mehr über die
Wirkungsweisen von Inhaltsstoffen.